Eine offene Holztruhe mit Karte, Kompass und Goldmünzen — das Zeichen von Schatzsuche
SCHATZSUCHE

Ein Programm, das die fehlenden Wörter deines Seeds wiederfindet — wenn du die meisten noch kennst.

Dasselbe Programm errät auch fremde Wallets — der Zähler steht auf 0 und bleibt da. Wer weiß, was unmöglich ist, weiß auch, was geht.

Ausprobieren So läuft das ab

Die Gegenprobe läuft weiter unten: Wallets raten, null Treffer — der Beweis ↓

Seed retten

Der Normalfall: ein, zwei Wörter fehlen

Ein Wort fehlt? Das sind 2.048 Möglichkeiten. Zwei? Ein paar Millionen. Für deinen Rechner ist das eine kurze Liste — Schatzsuche probiert sie durch und hört auf, wenn deine Adresse herauskommt.

Drei offene Wörter gehen auch noch, das dauert eher einen Tag. Ab vier sagt dir das Programm vor dem Start ehrlich: aussichtslos.

Es gibt Dienste, die für genau diese Suche einen Anteil deiner Wallet nehmen. Bei ein, zwei offenen Wörtern machen beide dasselbe:

  • Bezahlter Dienstlässt ein Werkzeug dieselbe Liste durchgehen — und behält einen Teil deiner Wallet
  • Schatzsuchedieselbe Suche auf deinem Rechner — kostenlos, deine Wörter bleiben bei dir

Fair bleibt fair: Schwere Fälle — kaputte Geräte, gelöschte Datenträger — sind echte Forensik und echte Handarbeit. Um die geht es hier nicht.

Die Seed-Rettung in Schatzsuche: nummerierte Felder für die Wörter, erkannte Wörter grün markiert
Schritt für Schritt

So läuft eine Rettung ab

Ein Assistent, vier Fragen — Länge, Wörter, Adresse, Start. Zurück geht es jederzeit.

1 · Wörter eintragen

Füg alle auf einmal ein, ein ? steht für ein fehlendes Wort. Beim Tippen schlägt Schatzsuche die richtigen Wörter vor.

2 · Sagen, was du weißt

Jedes Wort ist sicher, unsicher oder verrutscht — mehr musst du nicht wissen. Den Rest macht das Programm.

3 · Erst rechnen, dann starten

Vor dem Start rechnet es dir aus, wie lange die Suche dauert — und fragt, ob du willst. Währenddessen siehst du die echte Restzeit.

4 · Adresse? Hilft, muss aber nicht

Mit deiner Adresse bleibt am Ende genau ein Ergebnis übrig. Ohne bekommst du eine kurze Liste zum Vergleichen.

Was es ehrlich nicht kann
  • Keine Passphrase, kein 25. Wort. Hat deine Wallet eine, ist das hier das falsche Werkzeug.
  • Alle Wörter frei durchwürfeln lehnt es ab — nur eine zusammenhängende Gruppe von bis zu acht Nachbarn darf vertauscht sein.
  • Vertipper sucht es nicht — die fängt schon die Eingabe ab: Vier Buchstaben treffen ein Wort eindeutig.

Üben kannst du ohne echte Wörter — mit „Übungswörter würfeln“. Probier es aus →

Die Gegenprobe: Dasselbe Programm rät Wallets — erwartete Wartezeit bis zum ersten Treffer
10¹⁹ ×das Alter des Universums

Kein Fehler — das ist das Ergebnis, und es zeigt, warum Bitcoin sicher ist.

2.048 Möglichkeiten je offenem Wort sind eine Liste. Der ganze Schlüsselraum ist ein Universum.

3 343
Wallets pro Sekunde
0 geprüft  ·  Laufzeit 0s
0
Treffer

Reine Nachbildung: Dieses Feld rechnet nichts Echtes — es zählt hoch und würfelt Zeichenketten, die nur aussehen wie Adressen. Das echte Programm gibt es unter „Herunterladen“.

Gerechnet mit 3 343 Wallets pro Sekunde — voller Einsatz auf einem M1 — gegen eine Datenbank aus 5 Millionen Adressen.

Sicherheit

Warum das kein Angriffswerkzeug ist

Werkzeuge, die fremde Wallets wirklich leeren, suchen nicht zufällig — sie zielen auf Brainwallets, kaputte Zufallsgeneratoren oder Wortlisten. Schatzsuche tut nichts davon. Das ist der ganze Unterschied, und er ist nachlesbar.

Gleichverteilt über den ganzen Schlüsselraum

Jeder Seed kommt direkt aus dem Zufall des Betriebssystems. Nichts lenkt die Suche in Richtung schwacher oder bekannt kaputter Schlüssel.

Nichts verlässt deinen Rechner

Kein Konto, kein Mitzählen. Ein Treffer landet auf deiner Festplatte und sonst nirgends. Ins Netz geht nur, was du selbst auslöst: der Knopf „Kontostand online prüfen“ und eingeschaltete Benachrichtigungen — und beide kennen deine Wörter nicht.

Benachrichtigungen ohne Seed

Wer mag, lässt sich einen Fund melden — aber die Meldung kann gar keinen Seed enthalten: Das Feld dafür existiert im Code nicht.

Nachprüfbar statt versprochen

MIT-Lizenz — der ganze Quelltext liegt offen. Der Kern steht in src/engine.rs: Zufall rein, nichts dazwischen.

Ein Fund gehört nicht dir

Sollte wider Erwarten je eine fremde Wallet auftauchen: Das Guthaben gehört jemand anderem. Es auszugeben ist Diebstahl, egal wie der Schlüssel zustande kam.

Die Einstellungen von Schatzsuche: erkannte Kerne und die vier Stufen von Unauffällig bis Maximum
Dein Rechner

Es stellt sich selbst ein

Beim Start sieht sich Schatzsuche deinen Rechner an — „8 Kerne erkannt, 4 schnelle, 4 sparsame“ — und wählt eine vernünftige Voreinstellung. Vier Stufen stehen zur Wahl:

  • Unauffälligunter 1 % eines Kerns — der Lüfter bleibt aus (gemessen auf einem M1)
  • Sparsamdie sparsamen Kerne — kühl und leise
  • Ausgewogendie schnelle Hälfte — empfohlen
  • Maximumalles, was da ist — der Rechner wird warm

Läuft auf macOS, Linux und Windows — als Fenster oder im Terminal; auf dem Mac öffnet der Doppelklick das Fenster.

Herunterladen

Für deinen Rechner

Kostenlos und quelloffen. Die Links führen immer zur neuesten Version auf GitHub.

Zum Ausprobieren brauchst du keine echten Wörter.
  • Herunterladen und starten.
  • „Seed retten“ öffnen und auf „Übungswörter würfeln“ drücken — das Programm erfindet Wörter samt passender Adresse und lässt eins offen.
  • Suche starten und zusehen, wie das fehlende Wort gefunden wird.
Beim ersten Start meldet sich dein Betriebssystem.

Die Programme sind nicht signiert — das bräuchte ein bezahltes Entwicklerkonto. So kommst du am Hinweis vorbei:

  • macOS verweigert den ersten Start. Danach: Systemeinstellungen → Datenschutz & Sicherheit → „Dennoch öffnen“.
  • Windows zeigt einen SmartScreen-Hinweis: Weitere Informationen → Trotzdem ausführen.
  • Wem das zu heikel ist: selbst bauen dauert eine Minute — cargo build --release, die Anleitung steht im README.